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SAMBURU UND BUFFALO SPRINGS
Diese beiden kleinen Reservate befinden sich
in Höhen von 800 bis 1230 m. Sie liegen am Ewaso Nyiro
River (ein Samburu-Name mit der Bedeutung "Fluß
mit braunem Wasser") und werden von den steilen Wänden
des Ol Lolokwe und den Felsenbergen Koitogor und Lolkoitoi
überragt. Der Fluß, der von einem Uferwaldstreifen
mit Tamarinden, Doumpalmen, Tana-Pappeln und der Acaciaelntior
gesäumt wird, ist die Lebensader dieser ariden Region.
Im Samburu National Reserve nördlich des Flusses, weicht
eine schmale Ebene bald felsigen Hügeln, auf denen
viele Leoparden leben; das Buffalo Springs National Reserve
befindet sich dagegen hauptsächlich in einem ebenen
Gebiet aus Lavaboden mit meist trockenen Flußbetten,
die von Doumpalmen gesäumt sind.
Das Buffalo Springs Reserve wird jedoch auch
von zwei kleinen, aber wichtigen Flüssen durchzogen:
den Isiolo River, der nie austrocknet (was mit dem Ewaso
Nyiro gelegentlich geschieht) und den Ngare Mara. Hier sind
auch die kristallklaren Quellen, denen das Reservat seinen
Namen verdankt. Leider wurde eine der Quellen eingemauert
und kanalisiert, um die nahe Kleinstadt Archer's Post zu
bewässern, während eine andere Campern als Swimmingpool
dient. Glücklicherweise ist noch eine der Quellen in
ihrem natürlichen Zustand geblieben und ergießt
ihr Wasser in den nahen Ewaso Nyiro River, der einen Anziehungspunkt
für Wildtiere bietet. In der Nähe von Buffalo
Springs liegt das sehenswerte Gebiet Champagne Ridge, das
mit Schirmakazien (Acacia tortilis) bestanden ist, die für
diese Gegend charakteristisch sind.
Beiderseits des Flusses wachsen große
Bestände des Salzbuschs (Salsola dendroides), den einige
Tiere wegen seiner salzigen Blätter mögen, der
aber vor allem Löwen und Geparden Schutz bietet. Es
sind die einzigartigen Wildtiere, die die Touristen in dieses
Gebiet locken. Wenn auch die großen Herden fehlen,
so fasziniert hier doch die Vielfalt der Arten. Vier spezielle
Säuger - Gerenuk, Grevy-Zebra, Beisa-Spießbock
und Netzgiraffe - kommen hier reichlich vor. Wenn es auch
saisonale Abwanderungen aus den Reservaten gibt, so kann
man doch jederzeit mit ihrem Anblick rechnen. Weitere Säugetiere
im Gebiet sind Steppenzebra, Büffel, Impala, Wasserbock,
Kirkdikdik, Güntherdikdik, Grant-Gazelle, Klippspringer,
Großer und Kleiner Kudu sowie Warzenschwein.
Der Höhepunkt eines Besuches in Samburu
oder Buffalo Springs sind die großen Elefantenherden,
die sich von Safarigästen unbeeindruckt zeigen und
im seichten Wasser des Ervaso Nyiro River trinken und baden.
Krokodile, darunter auch sehr große Exemplare, und
manchmal Flußpferde, leben im Fluß, obw,ohl
dies kein idealer Lebensraum für sie ist, da der trockene
Busch ihnen wenig Futter bietet. Nördlich des Samburu
National Reserve liegen bew aldete Berge, die Matthews.
In diesen Bergen leben etliche Wildtiere, einschließlich
Elefanten. Der höchste Gipfel, Matthews Peak mit 2375
m Höhe, wurde von Graf Samuel Teleki so benannt nach
Sir Lloyd Matthews, der ihm während seiner Expedition
Hilfe gewährte als damaliger Kommandeur der Armee des
Sultans von Sansibar.
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